Ethik und zentrale Glaubenssätze
Es gibt etwas universelles
Dieses etwas ist allgegenwärtig und nicht beschreibbar. Es ist nur durch eigene Erfahrung erfahrbar. Dieses „Nichts“ war schon immer da und wird immer da sein. Es ist die höchste Intelligenz in jeglicher Existenz, auf ihr baut alles andere auf oder leitet sich davon ab. Es ist eine Sammlung aller Möglichkeiten; „das Meer aller Möglichkeiten“. Es wird genannt: Jenseits, Tao, Interwelt, Geist, Spirits, Akkasha-Chronik, Nichts, …
Das Universum erlaubt prinzipiell alles, es gibt keine Einschränkungen.
Goldene Regel
Was ist dir tue, wird mir zugefügt. Also denke ich in Frieden und Liebe, handle liebend und friedvoll. Auch ohne direkte Handlung: Gedanken sind entscheidend.
Alles ist vorübergehend
Die Natur der Dinge lautet, dass alles vergänglich ist. Was kommt, geht. Alles ist endlich, vorübergehend und verschwindet auch wieder. Das ist eine der zentralen Lehren Buddhas. (Stichwort: anicca)
Energie
Materie basiert auf Energie bzw. energetischen Zuständen. Die physische Welt ist eine Folge der energetischen Welt. Energie fließt kontinuierlich und steht nie still, alles ist in Bewegung, alles ist vorübergehend.
Energie folgt der Aufmerksamkeit.
Der Beobachter in mir
Etwas in mir beobachtet. Es kann die fünf Sinne beobachten: Riechen, Schmecken, Hören, Sehen & Fühlen) + das Denken kann ebenfalls beobachtet werden (als sechster Sinn?)
Der Beobachter stellt keine Fragen, er beobachtet wertfrei.
Der Denker in mir
Etwas in mir „redet“: die Stimme im Kopf; ‚mein‘ „Ich“. Der Denker, das Ego, der Verstand. Der Verstand kann bewusst und unbewusst sein. Der (unbewusste) Verstand will verstehen und analysieren. Der (unbewusste) Verstand ist der Überzeugung, zu wissen. Jedes „Ich weiß …“ stelle ich in Frage.
Fragen und Bewertungen haben vermutlich meistens den Ursprung im (unbewussten) Verstand.
Leben besteht aus Entscheidungen
Ich kann Entscheidungen treffen bezüglich meiner Handlungen und Taten. Bewusst und/oder unbewusst. Jede Entscheidung basiert auf einer Intention. Diese Intention wird Liebe oder Angst als Grundmotivation getragen. Ich stelle in Frage, meine Gedanken aussuchen zu können. Die Bewertung der Gedanken steht mir jedoch vollumfänglich zu.
Hier wird es philosophisch: Es gibt Untersuchungen, dass bereits Aktivität im Körper stattfindet noch bevor eine sichtbare Bewegung gemessen werden kann. Stichwort: Bereitschaftspotential.
Perspektiven
Jede Perspektive ist erlaubt und zulässig. Jede Sicht legitim. Jeder hat mit seinen Aussagen somit recht. Mir steht nicht zu, dem anderen seine Wahrheit abzureden. Ich bin nicht besser oder schlechter als mein Gegenüber. Jeder handelt aus seiner Erfahrung heraus, wie er seine Welt sieht und gestalten möchte. Hier sind unbewusste Glaubenssätze und Verhaltensmuster entscheidend.
Meinung, Glaube & Wissen
Ich weiß, dass ich nichts weiß. Glaube ist Vertretung relativen Wissens. Meine Perspektive basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen und Gedanken. Diese Gedanken sind gemischt mit kopiertem „Wissen“ von Außen, welches ich annehme da es sich in mein Weltbild integriert. Stichwort: Cherry-picking!
Widerstand aka Leid
Leid entsteht durch Widerstand gegen erlebte Zustände/Situationen, nicht gefühlte Energie, Emotion. Unterdrücktes Leid sammelt sich an und wird im Körper gespeichert, wie in einer Art Batterie, Aura? Diese Energie kann durch bewusstes Fühlen, Wahrnehmen und Beobachten des Körpers entladen werden, Stichwort: Heilung;
Das Universum macht keine Fehler
Jede Situation „ist richtig“ und kann zum Wachstum dienen. Ich nehme akzeptiere in Liebe und vollständiger Annahme, ohne Widerstand – im Wissen, dass ich das so erfahren darf/soll/„muss“. Ein -unbewusster- Teil in mir erzeugt diese Realität durch Muster.
Leben findet nur im Jetzt statt
Es gibt kein Morgen und kein Gestern. Dies sind gedankliche Zustände im Kopf. Speziell Gefühle existieren nur im gegenwärtigen Moment.
Spiegelung
Die erfahrene Welt im Außen ist ein Spiegel meiner inneren Welt. Meine bewussten und unbewussten Gedanken erzeugen diese Realität.
Handle ich aus Liebe, erfahre ich Liebe.
Kein Zufall
Resonanz und Dissonanz sorgen für Anziehung und „zufällige“ Begegnungen.
Wollen
Wollen kann im Kern zwei Intentionen bzw. Ausgangspunkte haben: Fülle oder Mangel.
Wollen aus Fülle: Ich bin bereits komplett und das wünsche ich mir „on top“. Es ist okay, wenn es nicht erfüllt wird.
Wollen aus Mangel: Ohne das gewünschte bin ich nicht komplett, es fehlt etwas, ich will es unbedingt.
Da das Universum sehr genau zuhört, antwortet es in Resonanz mit der Intention: Fülle oder Mangel.
Links/Rechts
Mein Körper besitzt ein Geschlecht, meine Seele beide. Ich trage beide Qualitäten in mir, links sind weibliche und rechts männliche Aspekte in meinem Körper gespeichert. Stichwort: Yin & Yang
Träume
Träume sind für mich Wegweiser und Hinweisgeber für unbewusste Gedanken, Muster und Glaubenssätze. Träume erfahre ich entweder „wach“, lucid oder im Zuschauermodus. Botschaften sind zumeist verschlüsselt und nicht klar verständlich.
Annahmen:
Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt:
aka: jetzt wird es speziell
Noch
Ich füge negativen Aussagen (Gedanken) über mich oder als so bewertete Situationen (ebenfalls Gedanken!) im Außen das Wort „noch“ hinzu.
Der Gedanke erhält somit ein „zeitliches Ablaufdatum“ und der Rekursionseffekt (der, der den Scheiß aufrecht erhält) nimmt über die Zeit ab und ändert diesen Gedanken.
Akzeptanz vs. Ändern
Ich kann keinen Menschen ändern, nie. Ich kann ihn akzeptieren wie er ist, ihn lieben und ihn „sehen“.
Umgekehrt: diese Nicht-Annahme des anderen spiegelt einen nicht-angenommen eigenen inneren Anteil!)
Lösung im Gegensatz
Der Verstand weiß/vermutet/nimmt an, dass die mögliche Lösung in einer bestimmten/vorhergesehen Richtung liegt.
Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es oft in der entgegengesetzten Richtung zur Lösung kommt.
Afformationen
Im Gegensatz zu Affirmationen handelt es sich hierbei um Fragen. „Warum …?“ und „Wie …?“. Diese Fragen bestätigen meist direkt oder indirekt Glaubenssätze meiner Realität. Negativ behaftete Warum-Fragen können dazu führen, dass die erfahrene Realität bestätigt wird und somit einer Veränderung im Außen Steine in den Weg gelegt werden.
Beispiel: „Warum fallen mir immer wieder die Schlüssel runter wenn ich ein Schloss aufschließen will?“ ich gehe davon aus, dass das nervt 🙂
Negativ erfahrene Situation wird bestätigt. Besser: „Warum treffe ich immer … ?“
Eine Affirmation könnte lauten:
Ich bin schlank. Die Person, die sich das zusagt ist stark übergewichtig und ihr Verstand filtert diese Aussage über sich womöglich mit der Entlarvung als selbst-Lüge.
Die passende Afformation könnte lauten:
Warum bin ich so schlank? Wie habe ich es geschafft, so schlank zu werden?
Gedanklich wird bereits in die Zukunft gedacht und eine Situation bestätigt, die gewünscht wird.
Bewusstsein im Augenblick
Jeglicher Moment ist in sich eine geschlossene Harmonie, die der Beobachter wahrnehmen kann. Geräusch, Gedanke und Gefühl verschmelzen zu einer Komposition, die in sich stimmig und komplett ist.
Hinweis bzw. Frage: Was kann alles gleichzeitig beobachtet werden und: von wem? Mehrere „Signale“ liegen gleichzeitig an, wie vielen kann gleichzeitig Aufmerksamkeit gegeben werden? Stichwort: PWM und Gewichtung.