Ein interessanter Gedanke: Durch Worte kann er nicht verletzt werden. Seine Entscheidung, nicht deine.
Das Ego kann sich verletzt „fühlen„.
Wobei es sich hier um kein tatsächliches Gefühl handelt – sondern nur um die Stimme im Kopf.
Der, der sich beschwert ist der unbewusste Verstand.
Sag ihm alles was du willst.
Und er bittet dich sogar darum!
Bitte verstell‘ dich nicht. Sag ihm, was du ihm sagen willst – direkt und ungefiltert. So wie er es auch macht. Aus genau dem Grund: authentisch sein, echt sein, die eigene Wahrheit präsentieren.
Damit du ein Bild von ihm bekommst teilt er sich dir mit. Auf seine Art und Weise.
Er kann die Worte noch so schön wählen; versuchen, sich so diplomatisch als möglich auszudrücken, seine Wahrheit so angenehm wie möglich für dich verpacken – er hat nicht in der Hand was du damit machst. Er vergleicht das gerne mit einem Pass im Fußball: Er zu dir. Den Ball. Sein Pass ist punktgenau abgestimmt, alle Parameter wurden berücksichtigt und der Ball landet genau bei dir. Auf deinem richtigen Fuß.
Nimmst du ihn überhaupt an? Siehst du den Ball? Beschwerst du dich trotz des perfekten Zuspiels?
Er hat es nicht in der Hand. Es ist deine Entscheidung.
Und genau so ist es auch mit den Worten und der Kommunikation: er entscheidet, was er mit deinen Worten macht.
Also: sag’s ihm!
Und verzeih‘ ihm, falls dein Ego durch seine Worte aufgewirbelt wird.
1 Gedanke zu „Verletzt durch Worte?“