RealitÀt

Alles, was ich ĂŒber die Welt weiß, erfahre ich durch Wahrnehmung. Ich sehe einen Baum, höre eine Stimme, spĂŒre meinen Körper, rieche etwas, erinnere mich an eine Situation oder nehme einen Gedanken wahr. All das erscheint in meinem Bewusstsein. Einen unmittelbaren Zugang zu einer Wirklichkeit außerhalb meiner Wahrnehmung habe ich nicht. Ich erfahre immer nur … Weiterlesen

Bewusstheit

Leben findet im gegenwĂ€rtigen Moment statt. Erleben findet ausschließlich gegenwĂ€rtigen Moment statt. Alles, was ich tatsĂ€chlich wahrnehmen, fĂŒhlen, denken oder erfahren kann, geschieht jetzt. Die Vergangenheit erscheint als Erinnerung, die Zukunft als Vorstellung. Auch beide erscheinen im gegenwĂ€rtigen Moment. Bewusstheit beginnt fĂŒr mich genau hier: bei der Wahrnehmung dessen, was gerade da ist. Ich kann … Weiterlesen

Gleichgewicht

Gleichgewicht klingt zunĂ€chst nach Stillstand. Nach einer Waage, deren beide Seiten exakt auf derselben Höhe stehen. FĂŒnfzig zu fĂŒnfzig. Links genauso viel wie rechts. Oben genauso viel wie unten. Kein Ausschlag, keine Bewegung, keine Störung. Aber so funktioniert Leben nicht. Natur ist Bewegung. Der Tag wird zur Nacht und die Nacht wieder zum Tag. Einatmen … Weiterlesen

AbhÀngigkeit und UnabhÀngigkeit

Ein Mensch kommt in vollstĂ€ndiger AbhĂ€ngigkeit auf die Welt. Ein neugeborenes Kind kann sich nicht selbst ernĂ€hren, nicht schĂŒtzen und nicht fĂŒr die Bedingungen sorgen, die sein Körper zum Überleben benötigt. Es braucht Nahrung, WĂ€rme, Schutz, Schlaf, BerĂŒhrung und andere Menschen, die Verantwortung ĂŒbernehmen. Ohne diese Versorgung kann es nicht leben. Die menschliche Erfahrung beginnt … Weiterlesen

Nahtoderfahrungen – Bewusstsein ohne Gehirn?

Wenn ich davon ausgehe, dass Bewusstsein nicht vom Gehirn erzeugt wird, sondern grundlegender ist als Materie, dann wird eine bestimmte Gruppe menschlicher Erfahrungen fĂŒr mich besonders interessant: Nahtoderfahrungen, im Englischen Near-Death Experiences oder kurz NDE. Menschen berichten dabei nach lebensbedrohlichen Situationen von außergewöhnlich klaren Erfahrungen: dem Eindruck, den eigenen Körper von außen wahrzunehmen, GesprĂ€che zu … Weiterlesen

Gehirn dank Bewusstsein

Ich glaube nicht, dass mein Gehirn mein Bewusstsein erzeugt. Ich glaube das Gegenteil. Bewusstsein ist fĂŒr mich die Grundlage. Das Gehirn ist eine Erscheinung innerhalb dieser Grundlage. Damit drehe ich eine verbreitete materialistische Vorstellung um. In diesem Modell existiert zunĂ€chst Materie. Aus ihr entwickelt sich Leben, daraus das Gehirn und aus dessen hinreichend komplexer Organisation … Weiterlesen

Wollen

Warum will ich, was ich will? Wollen kann fĂŒr mich zwei unterschiedliche Intentionen haben: Mangel oder FĂŒlle. Dabei ist weniger entscheidend, was ich will, sondern aus welchem inneren Zustand dieses Wollen entsteht. Ich kann etwas wollen, weil ich glaube, es zu brauchen. Ohne den Partner, den Job, das Geld, das Auto, Anerkennung oder eine bestimmte … Weiterlesen

Mathematik

Mathematik ist fĂŒr mich mehr als ein vom Menschen entwickeltes Werkzeug zum Rechnen. Ich sehe in ihr eine Sprache der Natur. Die physische Welt folgt Strukturen, GesetzmĂ€ĂŸigkeiten und VerhĂ€ltnissen, die sich mathematisch beschreiben lassen. Bewegung, Energie, Raum, Zeit, Wellen, Felder und die Prozesse, mit denen Physik, Chemie oder Elektrotechnik die Welt untersuchen, lassen sich in … Weiterlesen

Verletzt durch Worte?

Kann ein anderer Mensch mich mit seinen Worten verletzen? Ich wĂŒrde heute sagen: Ein Satz kann etwas in mir auslösen. Er kann mich treffen, wĂŒtend machen, beschĂ€men, verunsichern oder traurig machen. Die Reaktion ist real. Trotzdem liegt die Verletzung fĂŒr mich nicht allein in den ausgesprochenen Worten. ZunĂ€chst nehme ich etwas wahr. Ich höre einen … Weiterlesen

Beziehung

Menschen begegnen sich. Manche bleiben fĂŒr wenige Minuten, andere fĂŒr Tage, Monate oder Jahre. Manche begleiten einen großen Teil meines Lebens. FĂŒr mich liegt der Wert einer Begegnung nicht in ihrer Dauer. Manchmal genĂŒgt ein GesprĂ€ch, ein Satz oder sogar ein einziges Wort, damit etwas in mir hĂ€ngen bleibt und meine Sicht verĂ€ndert. Ich glaube … Weiterlesen

Widerstand, Leid und Loslassen

Widerstand beginnt fĂŒr mich dort, wo das, was ist, auf eine Vorstellung davon trifft, wie es sein sollte. Ich erwarte A und erlebe B. Ein Mensch verhĂ€lt sich anders als erwartet, eine Situation entwickelt sich anders als geplant, mein Körper fĂŒhlt sich anders an, als ich es möchte. Das Ereignis selbst ist zunĂ€chst eine Wahrnehmung. … Weiterlesen

Selbsterkenntnis

Selbsterkenntnis bedeutet fĂŒr mich zunĂ€chst, mich selbst zu erkennen. Dabei stellt sich allerdings die Frage, was dieses „Selbst“ eigentlich ist. Wenn ich meine Gedanken beobachte, erkenne ich, dass in mir fortlaufend Worte, Bewertungen, Erinnerungen, Vorstellungen und Impulse auftauchen. Mein Verstand kommentiert, vergleicht, interpretiert und erzĂ€hlt Geschichten ĂŒber mich und die Welt. Lange kann sich diese … Weiterlesen

Interpretation

Ich nehme etwas wahr – und fast unmittelbar entsteht in meinem Kopf eine ErklĂ€rung dazu. Ich sehe einen Gesichtsausdruck, höre einen Satz, spĂŒre ein Ziehen im Bauch oder bemerke, dass jemand nicht auf meine Nachricht antwortet. Die Wahrnehmung selbst liefert zunĂ€chst nur einen begrenzten Ausschnitt dessen, was geschieht. Mein Verstand versucht anschließend, diesen Ausschnitt einzuordnen. … Weiterlesen

Trigger

Das Verhalten eines anderen Menschen kann etwas in mir auslösen. Ich nehme etwas wahr, höre einen Satz oder beobachte eine Handlung und merke, dass in mir Widerstand entsteht. Etwas stĂ¶ĂŸt negativ in mir auf. Ich werde wĂŒtend, verletzt, abweisend, unsicher oder merke schlicht: Das lĂ€sst mich nicht in Ruhe. Diesen Moment nenne ich einen Trigger. … Weiterlesen

Verallgemeinerung – Wer ist eigentlich „man“?

„Das macht man nicht.“ An solchen SĂ€tzen bleibe ich inzwischen hĂ€ngen. Nicht unbedingt an dem, was gesagt wird, sondern an der Frage, wer hier eigentlich spricht und ĂŒber wen gesprochen wird. Wenn jemand sagt: „Ich mache das nicht“, ist die Sache fĂŒr mich klar. Ein Mensch beschreibt seine eigene Haltung. Auch mit „Ich möchte das … Weiterlesen

Kontrolle

In mir gibt es etwas, das kontrollieren will. Dieser Teil meines Verstandes beobachtet nicht einfach, was geschieht. Er bewertet, vergleicht und entwickelt eine Vorstellung davon, wie etwas sein sollte. Er versucht, AblĂ€ufe vorherzusehen, Gefahren zu vermeiden und bestimmte Ergebnisse herbeizufĂŒhren. Aus vergangenen Erfahrungen bildet er Erwartungen an die Zukunft: So war es bisher, also wird … Weiterlesen

Schuld

Ich beobachte, dass viele Menschen dazu neigen, Schuld zuzuweisen. Wann immer Schmerz, EnttĂ€uschung oder Unzufriedenheit entstehen, sucht der Verstand reflexartig nach einem Verantwortlichen im Außen. Der Nachbar, die Politik, bestimmte Gruppen oder schlicht „die anderen“ – das Ego erschafft sich ein bequemes Feindbild. Durch diese Verschiebung macht es sich der Verstand extrem einfach. Er weist … Weiterlesen

FĂŒhlen & GefĂŒhl

Ich nehme wahr, dass manche Menschen das Wort „GefĂŒhl“ oft missbrĂ€uchlich verwenden. SĂ€tze wie „Ich fĂŒhle mich schlecht“, „Ich fĂŒhle mich wĂŒtend“ oder „Ich fĂŒhle mich nicht gut“ sind fĂŒr mich keine Beschreibung von echten GefĂŒhlen. Es sind gedankliche Abstraktionen meines Verstandes. Mein Verstand greift eine komplexe Wahrnehmung auf, bewertet sie augenblicklich und packt sie … Weiterlesen

AuthentizitÀt

AuthentizitĂ€t beginnt fĂŒr mich nicht im Außen. Sie beginnt in der Ehrlichkeit mir selbst gegenĂŒber. Sie beginnt in dem Moment, in dem ich aufhöre, Teile von mir zu verstecken oder gegen sie anzukĂ€mpfen. In mir tauchen jeden Tag Gedanken, GefĂŒhle, Erinnerungen, WĂŒnsche und Ängste auf. Manche davon gefallen mir. Andere passen ĂŒberhaupt nicht zu dem … Weiterlesen

SelbstverstÀndlichkeiten

Ich glaube, dass es im Leben keine SelbstverstĂ€ndlichkeiten gibt. SelbstverstĂ€ndlichkeiten entstehen nicht in der Welt. Sie entstehen in meinem Verstand. Alles befindet sich in einem stĂ€ndigen Wandel. Menschen verĂ€ndern sich. Beziehungen verĂ€ndern sich. Mein Körper verĂ€ndert sich. Die Natur verĂ€ndert sich. Jeder Augenblick vergeht und macht Platz fĂŒr einen neuen. Nichts bleibt wirklich so, wie … Weiterlesen

Energie

Alles scheint fĂŒr mich Energie zu sein. Albert Einstein hat dafĂŒr eine der berĂŒhmtesten Formeln der Physik gefunden: E = mc^2 Masse ist Energie. Wo Materie existiert, da ist Energie gebunden. Und wo Prozesse ablaufen, da fließt Energie. FĂŒr mich ist das schlichtweg logisch: Wenn die gesamte physische, materielle Welt aus Energie besteht, dann ist … Weiterlesen

Verstehen

Verstehen bedeutet fĂŒr mich nicht, dieselbe Meinung zu haben. Es bedeutet auch nicht, die Sichtweise eines anderen Menschen ĂŒbernehmen, rechtfertigen oder gutheißen zu mĂŒssen. Verstehen beginnt fĂŒr mich an einem viel einfacheren Punkt: Ich erkenne an, dass der andere die Welt anders erlebt als ich. Jeder Mensch blickt durch seine eigene Brille auf das Leben. … Weiterlesen

Wahrheit & Ehrlichkeit

Wahrheit und Ehrlichkeit gehören fĂŒr mich untrennbar zusammen. Ehrlichkeit beginnt nicht im GesprĂ€ch mit einem anderen Menschen, sondern in der Beziehung zu mir selbst. Bevor ich einem anderen Menschen im Außen, Ă€ußerlich ehrlich begegnen kann, muss ich bereit sein, meiner eigenen inneren Wahrheit ehrlich zu begegnen. Es geht dabei im Kern um Perspektiven, Sichtweisen und … Weiterlesen

Vertrauen

Vertrauen bedeutet fĂŒr mich, das Leben nicht kontrollieren zu mĂŒssen. Es ist die Bereitschaft, dem nĂ€chsten Moment offen zu begegnen, ohne bereits entschieden zu haben, wie er aussehen sollte. Der Verstand sucht nach Sicherheit. Er möchte planen, vorhersagen und Risiken vermeiden. Deshalb entstehen Erwartungen. Sie vermitteln den Eindruck, vorbereitet zu sein. Gleichzeitig begrenzen sie meinen … Weiterlesen

Erwartungen

Erwartungen sind Gedanken ĂŒber etwas, das noch nicht geschehen ist. Immer wenn ich glaube zu wissen, wie ein Mensch reagieren sollte, wie sich eine Situation entwickeln mĂŒsste oder was das Leben mir geben oder nehmen wird, bewege ich mich bereits in einer Vorstellung der Zukunft. Diese Vorstellung entsteht nicht zufĂ€llig. Sie wĂ€chst aus meinen Erfahrungen, … Weiterlesen

Wahrnehmung

Alles, was ich ĂŒber mich und die Welt weiß, beginnt mit Wahrnehmung. Bevor ich etwas bewerten, verstehen oder darĂŒber nachdenken kann, muss es ĂŒberhaupt erst in meinem Bewusstsein erscheinen. Dabei gehe ich davon aus, dass Wahrnehmung keine objektive Kopie der Wirklichkeit ist. Sie ist vielmehr der Ausschnitt, auf den sich meine Aufmerksamkeit in diesem Moment … Weiterlesen

Bewertung

Bewertung ist der Moment, in dem aus einer Wahrnehmung Bedeutung entsteht. Der Beobachter nimmt wahr.Der Verstand bewertet. Er ordnet das Wahrgenommene ein, vergleicht es mit bereits Bekanntem und beantwortet unbewusst oder bewusst Fragen wie: Erst durch diese Bewertung entsteht die persönliche Bedeutung einer Situation. Dasselbe Ereignis kann deshalb fĂŒr zwei Menschen völlig unterschiedlich erscheinen. Nicht … Weiterlesen

Ideologie

FĂŒr mich ist eine Ideologie die Summe meiner Überzeugungen ĂŒber die Welt. Sie beschreibt mein persönliches Weltbild, meine Sichtweise und die Perspektive, aus der ich das Leben betrachte. Sie entsteht aus unzĂ€hligen Konzepten, die mein Verstand im Laufe meines Lebens aufgebaut hat. Erfahrungen, Erziehung, Kultur, Begegnungen und eigene Entscheidungen verbinden sich zu einem inneren Netzwerk … Weiterlesen

Alles ist relativ

FĂŒr mich gibt es keine absolute Sicht auf die Welt. Jedes Ich erlebt die Welt durch seine eigene Wahrnehmung. Diese Wahrnehmung wird durch das eigene Konzept, die eigene Ideologie und die bisher gemachten Erfahrungen geprĂ€gt. Deshalb können zwei Menschen dieselbe Situation erleben und trotzdem zu völlig unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen. Die Welt selbst ist zunĂ€chst neutral. … Weiterlesen

Gedanken

Gedanken sind Inhalte, die in meinem Bewusstsein erscheinen. Sie können Worte sein, Bilder, Erinnerungen, Vorstellungen oder innere Dialoge. Manche kommen nur fĂŒr einen Augenblick, andere begleiten mich ĂŒber Jahre. Woher sie genau kommen, weiß ich nicht. Sie entstehen scheinbar von selbst. Aus Erinnerungen, Erfahrungen, Wahrnehmungen und erlernten Mustern bilden sich immer neue Gedanken. Der Verstand … Weiterlesen

Ich

Wer bin ich? Diese Frage beschĂ€ftigt Menschen vermutlich schon so lange, wie sie ĂŒber sich selbst nachdenken können. Auch mich hat sie viele Jahre begleitet. FrĂŒher hĂ€tte ich wahrscheinlich einfach mit meinem Namen geantwortet. Ich bin Konrad. Heute wĂŒrde ich sagen, dass das zwar stimmt, aber nur einen kleinen Teil beschreibt. FĂŒr mich ist das … Weiterlesen

Der Verstand

Wer spricht eigentlich den ganzen Tag in meinem Kopf? Wer plant die Zukunft, erinnert sich an die Vergangenheit, vergleicht, analysiert und bewertet? Wer versucht stĂ€ndig zu verstehen, warum etwas geschieht? Diese Instanz nenne ich den Verstand. FĂŒr mich ist der Verstand nichts Negatives. Ohne ihn könnte ich weder sprechen noch schreiben. Ich könnte keine ZusammenhĂ€nge … Weiterlesen

Der Beobachter

Wenn ich einen Gedanken bemerke, kann ich nicht (nur) dieser Gedanke sein. Wenn ich eine Emotion wahrnehme, kann ich nicht (nur) diese Emotion sein. Und wenn ich sogar mein eigenes Denken beobachten kann, dann erlebe ich in mir eine Instanz, die all das wahrnimmt. Diese Instanz nenne ich den Beobachter. FĂŒr mich verbindet der Beobachter … Weiterlesen

Bewusstsein

Alles, was erlebt wird, setzt Bewusstsein voraus. Jeder Gedanke, jedes GefĂŒhl, jede Körperempfindung und jede Wahrnehmung erscheint innerhalb eines Bewusstseins. Ohne Bewusstsein gĂ€be es keine Erfahrung einer Welt – unabhĂ€ngig davon, wie diese Welt außerhalb der eigenen Erfahrung beschaffen sein mag. Bewusstsein ist deshalb kein weiteres Objekt innerhalb der Wirklichkeit. Es besitzt keine Form, keine … Weiterlesen

Intention

Ich glaube, dass jedem Gedanken, jedem GefĂŒhl und jeder Handlung eine Intention zugrunde liegt. Nicht nur meinen bewussten Entscheidungen, sondern auch den unbewussten PrĂ€gungen, GlaubenssĂ€tzen und Mustern, die mein Leben beeinflussen. Diese Intention ist mir hĂ€ufig gar nicht bewusst. Trotzdem glaube ich, dass sie stĂ€ndig wirkt und meinem Erleben eine Richtung gibt. FĂŒr mich lassen … Weiterlesen

NeutralitÀt

Ich glaube, dass meine Wahrnehmung der Wirklichkeit aus mehreren Schritten besteht. Der erste Schritt ist die reine Wahrnehmung. Danach beginnt der Verstand mit seiner Arbeit. Er ordnet ein, vergleicht, bewertet und versucht, dem Erlebten eine Bedeutung zu geben. NeutralitĂ€t ist fĂŒr mich genau dieser erste Moment, bevor eine Bewertung entsteht. Ein Baum ist zunĂ€chst einfach … Weiterlesen

Verantwortung

Ich habe lange geglaubt, Verantwortung wĂŒrde bedeuten, fĂŒr etwas oder jemanden zustĂ€ndig zu sein. Heute verstehe ich dieses Wort anders. FĂŒr mich beginnt Verantwortung nicht im Außen. Sie beginnt in dem Moment, in dem etwas in meinem Bewusstsein auftaucht. Ein Gedanke. Eine Emotion. Eine Erinnerung. Ein Impuls. All diese Dinge erscheinen zunĂ€chst einfach. Sie sind … Weiterlesen

Entscheidungen

Ich glaube, dass das Leben aus einer ununterbrochenen Folge von Entscheidungen besteht. Manche davon treffen wir bewusst, viele laufen unbewusst ab. Bereits im Alltag entscheide ich stĂ€ndig. Ich stehe auf oder bleibe liegen. Ich gehe nach links oder nach rechts. Ich hebe die Hand. Ich sage etwas oder schweige. Jede Handlung setzt eine Entscheidung voraus. … Weiterlesen

Zufall

Ich glaube nicht an Zufall. Was ist ist. Es passieren die Dinge, die passieren sollen. Nicht, weil ich glaube, dass irgendwo außerhalb von mir eine höhere Macht mein Leben plant. Sondern weil ich davon ausgehe, dass die Ursache meiner Erfahrungen in mir selbst liegt. FĂŒr mich ist das Universum nichts Getrenntes von mir. Ich bin … Weiterlesen

Jeder hat Recht

Jeder hat Recht.Jeder hat seine Sicht.Jeder hat seine Perspektive. Jeder Mensch mit seiner Perspektive ist berechtigt, jede Sicht darf sein – egal wie fremd sie wirkt. Jede Meinung und Sicht steht auf Augenhöhe zu anderen Ansichten und Meinungen, zu seiner Sicht. Bei diesem Gedanken geht es darum, dass jeder mit seiner Sicht existieren darf. Es … Weiterlesen

Konzept der Stimme

In meinem Kopf gibt es eine Stimme, der Beobachter in mir kann sie wahrnehmen. Sie kommentiert, bewertet, erinnert, plant, fragt, zweifelt und erzĂ€hlt Geschichten. Manchmal spricht sie in ganzen SĂ€tzen, manchmal taucht nur ein Wort, ein Bild oder ein Gedanke auf. Ich bezeichne diese Stimme als meinen Denker, meinen Verstand, mein Ego oder mein Ich. … Weiterlesen

Kommunikation = Pass, Zuspiel

Wie kommuniziert er? Was denkt er ĂŒber zwischenmenschliche Kommunikation? Er vergleicht Kommunikation und Beziehung mit Fußball bzw. einem Pass, der zwischen Teammitgleidern des gleichen Teams gespielt wird. Er spielt einen Pass zum Mitspieler, der Pass soll sinnbildlich fĂŒr Kommunikation stehen. Eine Nachricht: Worte oder Sprache. GewĂ€hlt mit Liebe und Wohl-Wollen. Im Wissen, dass NegativitĂ€t wie … Weiterlesen

Das Universum macht keine Fehler

Dies ist einer seiner zentralen Gedanken. Dieser Gedanke – diese Idee – hilft ihm, sofort ins Jetzt zurĂŒck zukommen. Gedankenkreisel und Fragen in seinem Kopf werden durch diese Erkenntnis abgelöst, der Fokus richtet sich sofort wieder auf den aktuellen Moment aus. Zweifel verschwinden. Ruhe im Kopf. Gewissheit. Und danach findet er auch wieder Vertrauen in … Weiterlesen

Alles ist vorĂŒbergehend

Natur ist kontinuierliche VerĂ€nderung. Leben ist Natur. Leben ist kontinuierliche VerĂ€nderung. Stillstand? Fehlanzeige! Alles findet in Rhythmen statt, in Zyklen. Wiederholungen? Oder steter Neubeginn? Alles ist vorĂŒbergehend, endlich. Zumindest alles materielle, physische. Wie es auf der anderer Seite ist? Das finden wir dann raus, wenn es soweit ist. Jede Situation im Außen – und Innen … Weiterlesen

Das Puzzle – alt

Er mag das Bild des Puzzles als Analogie zum menschlichen Charakter, zu seinem Charakter. Er sieht sich selbst als Puzzle mit einer unbestimmten Anzahl Teilen. 500? 1000? 42? Egal! Die Zahl interessiert nicht, die Summe ist entscheidend. Jedes Puzzleteil symbolisiert ein Teil seiner Selbst, einen Teil seines Charakters, Egos, Verstands, eine Persönlichkeit der Psyche? Irgendwas … Weiterlesen

Probleme

Was ist eigentlich ein Problem? Meine Antwort darauf ist inzwischen ziemlich radikal: Probleme entstehen im Kopf. Im Außen gibt es Situationen, Ereignisse und Tatsachen. Ein Auto geht kaputt. Eine Beziehung endet. Ich verliere meinen Arbeitsplatz. Mein Körper ist krank oder verletzt. Ein anderer Mensch handelt anders, als ich es mir wĂŒnsche. All das kann sehr … Weiterlesen

Aura #2

Er ist der Überzeugung, dass Gedanken und GefĂŒhl miteinander untrennbar verbunden sind. Wie er denkt fĂŒhlt er und wie er fĂŒhlt denkt er. Sein Glaube, seine Ideologie sorgt fĂŒr sein Energiesystem, welches er durch seine Welt mit sich herum trĂ€gt. Das passt auch zum Konzept der Resonanz und dem Gesetz der Anziehung. So kommen Menschen … Weiterlesen

Aura #1

Er denkt, dass er einen Energiekörper besitzt. Etwas energetisches, das ĂŒber seinen physischen Körper herausragt und fĂŒr ihn fĂŒhlbar ist. Er kann somit zusĂ€tzlich zum physischen Körper etwas darin oder darunter liegendes wahrnehmen. Diese seine Wahrnehmung deckt sich mit Darstellungen der Esoterik und fernöstlichen Philosophie. Nur weil du es möglicherweise nicht verstehst heißt es auch … Weiterlesen

Noch

Er denkt, dass dieses Wort sehr wichtig im Umgang mit sich selbst sein kann. Betrachtet er seine Gedanken und Aussagen ĂŒber sich selbst, kommt dem Wort eine besondere Bedeutung fĂŒr ihn zu. Das Wort noch ergĂ€nzt und beschrĂ€nkt Aussagen zeitlich, die möglicherweise nicht im Einklang mit dem gewĂŒnschten Sollzustand sind. Es handelt sich bei diesem … Weiterlesen

Alles ist richtig

Er glaubt, dass jegliche seiner Handlungen und Taten richtig sind. Es gibt keine Zweifel an deren Richtigkeit. Denn Zweifel entstehen im Verstand, im Denker – durch Wertung / Abwertung aufgrund von Differenz zur Erwartung. Ohne Wertung keine „Fehler“, keine Abwertung. Wenn er die Wertung unterlĂ€sst und das Resultat beobachtet, ist es immer richtig – denn … Weiterlesen

Konzept der Seiten

Ich glaube: Meine KörperhĂ€lften verkörpern die zwei Aspekte meiner Seele – einen mĂ€nnlichen und einen weiblichen. Mein Körper ist eine Manifestation eines dieser Geschlechter, das MĂ€nnliche. Meine Seele hat beide Geschlechter, weiblich und mĂ€nnlich. Zu gleichen Teilen. Links das Weibliche. Rechts das MĂ€nnliche. Eine Sichtweise, wie sie auch z.B. im Daoismus vorkommt und durch Yin … Weiterlesen