Ich …
Was ist das?
Wer bin ich?
Das Ich, der Konrad, ist ein Programm in meinem Körper. Eine Funktion, die quasi fortlaufend plappert und spricht. Sie ist in meinem Gehirn verortet und direkt mit dem Körper gekoppelt.
Ist der Körper tot, ist auch das Ich gestorben.
Das Ich kann sich selbst erkennen, dann nenne ich es ein bewusstes Ich. Es hat sich selbst erkannt, es ist sich seines Selbst bewusst geworden. Dieses bewusste Ich hat verstanden, dass es in einer bestimmten Art und Weise nicht existiert sondern eine vorübergehende Erscheinung der materiellen Welt ist.
Das Ich wird trainiert und lernt, ab der Geburt – und vielleicht schon früher? – wie eine KI. Trainiert mit Daten, die in Kategorien sortiert werden. Es programmiert sich selbst durch das, was ihm vorgelebt wird, das Umfeld und die Bezugspersonen bilden eine entscheidende Rolle bei den zur Verfügung gestellten Trainingsdaten. Es lernt von den Eltern und schaut sich deren Verhalten ab. [Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm]
Ich setze das Ich gleich mit dem Ego, dem Denker, der Stimme im Kopf.
Gedanken.
Das Ich ist nicht schlecht. Es ist nötig, damit ich mich in dieser Welt orientieren, bewegen und zum Ausdruck bringen kann. Mit Hilfe des Ichs steuere ich diesen Körper, schreibe diesen Text.
Das Ich hilft mir, Gefahren zu erkennen und zu überleben.
Das Überleben sichern ist möglicherweise die Hauptfunktion des Ichs.
Das Ich kann unbewusst im Autopilot unterwegs sein und mit den gespeicherten Glaubenssätzen durch diese Welt steuern – a.k.a. „leben“.
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